Seit einigen Jahren beschäftigen sich Professoren und Mitarbeiter der HS Bonn-Rhein-Sieg mit dem Thema "Patienten aus dem Ausland". Die Erschließung dieser attraktiven Kundengruppen ist für viele Kliniken im In- und Ausland zu einem lukrativen Geschäftsfeld geworden. Nach Angabe des Statistischen Bundesamtes lassen sich schätzungsweise rund 70.000 Patienten aus dem Ausland pro Jahr in Deutschland behandeln. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg versucht, einen Beitrag zur Weiterentwicklung dieses Marktes zu leisten und unterstützt in Forschung und Beratung Kliniken, Ministerien, Städte und Kommunen sowie Dienstleistungsunternehmen.
4. Gesprächskreis "Internationale Patienten" deutscher Großklinien am 28. September 2010 -Teilnahme auf besondere Einladung-
Workshop "Internationale Patienten" am 17. September 2010 in Hamburg
Das International Office am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bieten im Mai zum 4. Mal ein Training "Internationale Patienten"für Kliniken, Rehaeinrichtungen, Praxisgemeinschaften aber auch Patientenvermittler und Wissenschaftler an. Es richtet sowohl an Ärzte als auch Kaufleute, welche sich für die internationalen Patienten verantwortlich zeichnen. Die Themen sind u.a. Organisationsstruktur, Kostenvoranschläge, Rechnungslegung, Provisionen, Forderungsmanagement, Marketing oder der Umgang mit Botschaften bzw. Patientenvermittlern.
weitere Informationen
Kick-Off-Meeting zur Wettbewerbsidee Erlebnis NRW "Medizintourismus entlang der Rheinschiene Düsseldorf-Köln-Bonn" am 21. Juni 2010
(Teilnahme auf besondere Einladung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales)
Crossmediale Marketingplattform "Medizinische-Kompetenz in Deutschland"
Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und der Hochschule Deggendorf entwickelt die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg im Auftrag der Deutsche Zentrale für Tourismus eine Medizintourismus-Broschüre sowie die entsprechenden Bereiche auf den verschiedenen DZT-Internetportalen .
Workshop "Internationale Patienten" am 6. Mai 2010 - ausgebucht -
Landkarte der im Ausland vermarktbaren medizinischen Dienstleistungen der Region Köln/Bonn
Eine Gruppe der Studierenden des Schwerpunktfaches Health Management der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg entwickelt unter Leitung von Prof. Dr. Ebel im Auftrag der GesundheitsRegion Köln-Bonn e.V. eine Landkarte der im Ausland vermarktbaren medizinischen Dienstleistungen der Region. Dazu gehören u.a. folgende Fragestellungen:
-Welche medizinischen Excellenzen gibt es in der Region Köln/Bonn?
-Wie werden dieser Excellenzen derzeit in welchen Auslandsmärkten vermarktet?
-Aus welchen Ländern kommen die Patienten?
-Wie soll das Geschäftsfeld in diesen Kliniken zukünftig entwickelt werden?
-Wie sind die medizinischen Anbieter auf das Klientel "Auslandspatienten" vorbereitet?
-Welche Qualitätsstandards sind notwendig und wie erfüllen diese die Kliniken derzeit?
-Welche weiteren Serviceanbieter exisitieren in der Region, die die Kliniken bei Serviceleistungen unterstützen? (Vermittler, Flugambulanzen, Hotels, Transportunternehmen ..)
-Welche Anbieter übergreifenden Maßnahmen sollten zur besseren Vermarktung der Angebote entwickelt werden?
-Welche Unterstützungsleistungen erwarten die Beteiligten von der Gesundheitsregion KölnBonn e.V.?
2. AK "Gesundheits- und Medizintourismus" der Gesundheitsregion KölnBonn e.V. am 14. April 2010
Zum 2. Mal treffen sich die Mitglieder des Arbeitskreises aus der Gesunheitsregion Köln-Bonn zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch in Köln. Themen sind u.a. der Ziel 2 Wettbewerb "Erlebnis" und "Bewegung" in Verbindung mit dem MAGS sowie das gemeinsame Projekt mit der Hochschule "Landkarte der im Ausland vermarktbaren medizinischen Dienstleistungen der Region Köln/Bonn". Interessenten können hier über eine mögliche Teilnahme erkundigen.
3. Gesprächskreis "Internationale Patienten" deutscher Großklinien -Teilnahme auf besondere Einladung-
Der 26. Februar stand wieder ganz im Zeichen der Abrechnungsmöglichkeiten für zusätzliche Aufwendungen für die Behandlung internationaler Patienten. Gemeinsam mit einem Vertreter der Gesundheitsabteilung der Vereinigetn Arabischen Emirate wurden Probleme bei Rechnungsstellung, Fallzusammenführungen oder Visa-Beantragung besprochen. Des Weiteren stellte die Deutsche Zentrale für Tourismus die Vermarktungsmöglichkeiten in der Broschüre "Medizin-Tourismus in Deutschland" im Themenjahr 2011 vor.
1. AK "Gesundheits- und Medizintourismus" der Gesundheitsregion KölnBonn e.V. am 15. Januar 2010
Zum ersten Mal treffen sich rund 25 Teilnehmer aus der Region Köln-Bonn zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch in der Hochschule. In Zusammenarbeit mit dem gewi - Institut für Gesundheitswirtschaft e.V. sollen die Potentiale der Regionen im Bereich Gesundheits- und Medizintourismus diskutiert werden und Maßnahmen für die zukünftige Ausrichtung des Geschäftssegments entwickelt werden.
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2. Gesprächskreis "Internationale Patienten" deutscher Großklinien -Teilnahme auf besondere Einladung-
Am 18. September fanden sich zum 2. Mal Universitätsklinken, Klinikketten und -netzwerke sowie große städtische Kliniken zum Informationsaustausch und zur Diskussion über Abrechnungsmodalitäten und Forderungsmanagement im Bereich Medizintourismus zusammen. Die nunmehr 35 Teilnehmer erörterten mit der Gesundheitsabteilung der Botschaft Saudi-Arabiens die zukünftige Zusammenarbeit.
Vergleich der Internetauftritte deutscher und asiatischer Kliniken
In diesem Projekt wurde das für die Zielgruppe "internationale Patienten" entsprechende Internetangebot von 30 deutschen Universitätskliniken und 30 südostasiatischen Privatkliniken miteinander verglichen. Zu den asiatischen Krankenhäusern gehörten u.a. Bumrungrad International Hospital (Thailand), Bangkok Hospital Medical Center (Thailand), Apollo Hospitals (Indien) oder Raffles Medical Group (Singapur). Die Bewertung der Klinikwebseiten erfolgte anhand eines Scoring-Modells bestehend aus 38 Einzelkriterien. Alle Kliniken wurden zudem mit einem Mystery-E-Mail-Check getestet.
o.V.: Asiatische Kliniken meist cleverer, in Bonner Rundschau v. 4.8.2009
Johnen, R.: Service gut, Marketing schlecht, in Rhein-Sieg-Anzeiger v. 4.8.2009
Am 16. und 17. September 2009 fand die
2. Medizintourismus-Konferenz zum Thema "Einwerbung und Betreuung internationaler Patienten"
statt. Weitere Informationen unter oben stehendem Link.
Juszczak, J./Ebel, B. (Hrsg.): Einwerbung und Betreuung internationaler Patienten, Tagungsband zur 2. Konferenz Medizintourismus, Sankt Augustin 16./17.09.2009, Schriftenreihe des Fachbereiches Wirtschaftswissenschaften, Bd. 28, Sankt Augustin, 2009
Im September ist die 2. Marktstudie zum Thema "Internationale Patienten in Schweizer Spitälern: Märkte - Leistungen - Perspektiven" gestartet. Gemeinsam mit dem swiss med forum und der OSEC wurden die Schweizer Spitäler zum Thema "Internationale Patienten" befragt.
Fragebogen (deutsch)
Im August untersucht die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg den Klinikmarkt in Österreich im Hinblick auf Patienten aus dem Ausland. Analog zur deutschen Studie werden quantitative und quantitative Kriterien erhoben. Die Untersuchung wird von Kohl & Partner Wien unterstützt.
Im Mai/Juni führt die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ihre 4. Marktstudie zum Thema "Internationale Patienten in deutschen Kliniken: Märkte - Leistungen - Perspektiven" durch. Untersucht werden u.a. quantitative Kriterien wie Anzahl ausländischer Patienten, Anteil am Gesamtumsatz, Veränderung der Behandlungszahlen und Quellmärkte. Hinzu kommen qualitative Aussagen zu Auslandsmarketingaktivitäten, Ethik, Baserates, Zahlungsausfällen und Marktpotenzial.
Die Ergebnisse der Studie werden am 16./17. September 2009 auf der 2. Medizintourismus-Konferenz zum Thema "Einwerbung und Betreuung internationaler Patienten" vorgestellt.
Befragung polnischer Zähnärzte in Landsberg, Stettin und Pozen
Turystyka dentalna w Polsce. Badanie ankietowe wśród polskich lekarzy w Gorzowie Wlkp., Szczecinie i Poznaniu.
Zeitgleich zur Marktstudie im deutschsprachigen Raum findet eine Befragung polnischer Zähnärzte in Landsberg, Stettin und Pozen statt. Untersucht wird der Anteil deutscher Patienten in den Zahnarztpraxen sowie die Marketingaktivitäten der polnischen Zahnmediziner, um Patienten aus dem Ausland zu werben.
1. Gesprächskreis "Internationale Patienten" deutscher Großklinien -Teilnahme auf besondere Einladung-
Am 24. April trafen sich zum ersten Mal Universitätsklinken, Klinikketten und -netzwerke sowie große städtische Kliniken aus der gesamten Bundesrepublik zum Informationsaustausch im Bereich Medizintourismus. Die 25 Teilnehmer diskutierten aktuelle Entwicklungen bei der Behandlung internationaler Patienten. Im Fokus standen dabei vor allem die Abbildung zusätzlicher Aufwendungen bei der Betreuung von ausländischen Patienten und deren Angehörigen sowie die Zahlungsmoral einiger arabischer Botschaften.
Das Treffen wird gemeinsam vom International Office des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg organisiert.
Workshop "Internationale Patienten" am 4. März 2009 -ausgebucht-
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Workshop "Internationale Patienten" am 16. September 2008 -ausgebucht-
Das International Office am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und die Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg bieten im September erstmals ein Training "Internationale Patienten" für Kliniken, Rehaeinrichtungen, Praxisgemeinschaften aber auch Patientenvermittler und Wissenschaftler an. Es richtet sowohl an Ärzte als auch Kaufleute, welche sich für die internationalen Patienten verantwortlich zeichnen. Die Themen sind u.a. Organisationsstruktur, Kostenvoranschläge, Rechnungslegung, Erlös- und Kosten-Controlling, Provisionen, Forderungsmanagement, Marketing oder der Umgang mit Botschaften bzw. Patientenvermittlern.
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Internationale Vermarktung des Gesundheitsstandorts Berlin
Ziel der Untersuchung ist, einen Überblick darüber zu erhalten, wie sich die Berliner Kliniken auf die Einwerbung von Auslandspatienten eingestellt haben. Dabei soll der Gesundheitstandort auch mit anderen Regionen wie München, Hamburg oder Köln/Bonn verglichen werden, die ebenfalls an diesem Geschäftsfeld partizipieren.
Untersuchung zum Marktpotenzial von Patientenhotels und Hotelstationen
In einer im März beginnenden Studie greift die Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg den Trend "Patientenhotellerie" auf und untersucht das Potenzial von Patientenhotels und Hotelstationen in Deutschland. Im Rahmen dieser Untersuchung wird dabei insbesondere betrachtet, wie aufgeschlossen Kliniken diesem Trend gegenüberstehen und für welche Einrichtungen dieses Zusatzangebot besonders interessant ist. Mehr Informationen
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Im April/Mai führte die Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg ihre 3. Marktstudie zum Thema "Internationale Patienten in deutschen Kliniken: Märkte - Leistungen - Perspektiven" durch. Untersucht wurden u.a. quantitative Kriterien wie Anzahl ausländischer Patienten, Anteil am Gesamtumsatz, Veränderung der Behandlungszahlen und Quellmärkte. Hinzu kommen qualitative Aussagen zu Auslandsmarketingaktivitäten, Budgets, Kooperationen, Preissystem, Zahlungsausfällen, Zertifizierung und Marktpotenzial.
Die Ergebnisse des Projektes wurden am 28. September 2007 auf der Konferenz zum Thema "Dienstleistungen für internationale Patienten" vorgestellt. Die Teilnehmer der Konferenz können die Vorträge als PDF-Dokumente herunterladen. Benutzername und Passwort sind in den Unterlagen angegeben.
Juszczak, J.; Ebel, B.: Dienstleistungen für internationale Patienten, Tagungsband zur Konferenz Medizintourismus, Sankt Augustin 28.09.2007, Schriftenreihe des Fachbereiches Wirtschaft , Bd. 21, Sankt Augustin, 2008
Im Jahr 2007 wurde weitere fünf Forschungsprojekte zum Medizintourismus in Europa durchgeführt:
Untersuchung zum Medizintourismus in der Schweiz
Ziel dieser Studie ist es, einen Überblick über das Geschäftsfeld "Patienten aus dem Ausland" in der Schweiz zu erhalten. Insbesondere wird erhoben, welche ausländischen Patienten sich mit welchen Indikationen in der Schweiz behandeln lassen, wie diese Patientengruppen beworben werden und welche Serviceangebote zur Betreuung von Auslandspatienten vorhanden sind.
Aufgegriffen wird auch das aktuelle Thema der Lockerung des Territorialitätsprinzips im KVG. Hierzu werden sowohl Kliniken als auch Krankenkassen befragt.
Veröffentlichung der zentralen Ergebnisse:
Juszczak, J., Janowski, K.: Internationale Patienten in der Schweiz, Teil 1 einer vierteiligen Serie, in: Competence - Offizielles Organ von H+ Die Spitaler der Schweiz, 71. Jg. (2007), Nr. 12, S. 26
Juszczak, J., Janowski, K.: Internationale Patienten in der Schweiz, Teil 2 einer vierteiligen Serie, in: Competence - Offizielles Organ von H+ Die Spitaler der Schweiz, 72. Jg. (2008), Nr. 1 - 2, S. 24 - 25
Juszczak, J., Janowski, K.: Internationale Patienten in der Schweiz, Teil 3 einer vierteiligen Serie, in: Competence - Offizielles Organ von H+ Die Spitaler der Schweiz, 72. Jg. (2008), Nr. 3, S. 28
Juszczak, J., Janowski, K.: Internationale Patienten in der Schweiz, Teil 4 einer vierteiligen Serie, in: Competence - Offizielles Organ von H+ Die Spitaler der Schweiz, 72. Jg. (2008), Nr. 4, S. 28
Untersuchung zur Vermittlung von ausländischen Patienten in deutsche Kliniken
Die Studie soll einen Überblick über die Angebote zur Vermittlung von Patienten aus dem Ausland in deutsche Kliniken geben. Insbesondere wird dargestellt, welche ausländischen Patienten mit welchen Indikationen aus welchen Gründen nach Deutschland vermittelt werden, welche Serviceangebote zur Betreuung von Auslandspatienten vorhanden sind und welche Maßnahmen der Qualitätssicherung ergriffen werden.
Der Fokus der Untersuchung liegt vor allem auf der Vermittlung von Patienten aus den GUS-Staaten.
Juszczak, J., Gornus, V.: Akquisition ausländischer Patienten: Die Internetauftritte von deutschen Patientenvermittlern im internationalen Vergleich, in: Andreas Gadatsch/Dirk Schreiber (Hrsg.): Wirtschaftliches Handeln in Lehre, Forschung und Praxis, Festschrift zum 66. Geburtstag von Herrn Professor Klaus W. ter Horst, Saarbrücken, 2008, S. 63-75
Marktanalyse Medical Services von Luftverkehrsunternehmen
Einige Luftverkehrsunternehmen sind im Nischenmarkt "Transport von Auslandspatienten" aktiv. In der Marktstudie sollen die Angebote der Airlines, Ambulanzjets und Assistancen zum Transport von Patienten erhoben werden, Innovationen und Standards ermittelt werden sowie eine Positionierung der einzelnen Anbieter im Markt dargestellt werden.
Status: abgeschlossene Auftragsstudie
Grenzüberschreitende Behandlung von Patienten der Oder-Neiße-Region
Im Rahmen der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung zwischen Deutschland und Polen denkt man zuerst immer an preisgünstige Zahnbehandlungen etc. auf der polnischen Seite der Grenzregion. Die Untersuchung soll ermitteln, ob es auch in umgekehrte Richtung einen Patientenstrom gibt, wie dieser sich entwickelt und welche Indikationen primär behandelt werden.
Status: abgeschlossene Vorstudie
Medizintourismus in Schwellenländern
Ausländische Patienten reisen nicht nur in die USA, die Schweiz oder Deutschland, sondern zunehmend auch in Länder, deren Gesundheitsausgaben deutlich niedriger liegen. Vor allem geringere Behandlungspreise oder kürzere Zulassungszeiträume für Operationsmethoden sowie Medikamente machen Länder wie Indien, Kuba, Thailand, Türkei, Ungarn, Polen oder Südafrika für Medizintouristen attraktiv. In einer Grundlagenstudie werden diese und weitere Länder betrachtet und anhand quantiativer und qualitativer Kriterien systematisiert.
Juszczak, J.: Medizintourismus - Ein globales Geschäft, in: Medical Wellness, 2. Jg. (2008), Nr. 1, S. 23-25
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Im Dezember 2006 wurden die Kliniken der deutschen Großstädte zu ihrem Leistungsangebot für internationale Patienten befragt. Die Wiederholung der Marktstudie aus dem Jahr 2003 soll darüber Erkenntnisse liefern, wie sich die deutschen Kliniken auf die Auslandspatienten vorbereiten, mit wem sie bei der Erstellung der Serviceangebote kooperieren und welche Probleme im Zusammenhang mit der Behandlung internationaler Patienten auftreten.
Inhalt der Studie:
Veröffentlichung der zentralen Ergebnisse: Juszczak, J.; Nöthen, M.: Ausländische Krankenhauspatienten - Studie zeigt: Top-Service gefragt, in: Deutsches Ärzteblatt, 103. Jg. (2006), Nr. 20, S. A1358 - A1360 Download Artikel
Im Sommersemester 2005 wurden vier kleinere empirische Studien zu verschiedenen Teilbereichen durchgeführt.
Inhalt der Studie "Deutsche Kliniken auf der Arab Health 2005":
Betrachtet wurde ebenfalls die Unterbringung der Patienten in den Kliniken. Dabei stand vor allem die Einrichtung von Patientenhotels und -stationen im Fokus der Recherchen. Die Untersuchung liefert eine Übersicht über geplante Einrichtungen in den Kliniken und mögliche Zielgruppen unter den Low-Care Patienten.
Veröffentlichung der Ergebnisse: Juszczak, J.; Gottschlich, M.: Eine Suite für den Patienten, in: First Class, 24. Jg. (2006), Nr. 6/7, S. 60-61
In Vorbereitung befindet sich auch eine Veröffentlichung zum Thema "Kuren im Ausland". In den vergangenen Monaten wurde der sich stark erweiternde Markt der Kurreisen vor allem ins osteuropäische Ausland aus drei Perspektiven betrachtet:
1. Preis-Leistungsvergleich der Kurkliniken in Deutschland und Polen
2. Einschätzung der Marktentwicklung durch die gesetzlichen Krankenkassen
3. Einschätzung der Marktentwicklung durch Spezialreiseveranstalter
Des Weiteren wurde eine Befragung zum Leistungsspektrum deutscher Universitätskliniken für ausländische Patienten durchgeführt. Diese Untersuchung war die Voruntersuchung zur Marktstudie 2006.
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Praxisprojekt zum Thema "Bonn - Ein internationales Gesundheitszentrum für Patienten aus dem In- und Ausland" im Wintersemester 2004/2005
Die Bundesstadt Bonn verfügt aufgrund ihrer überdurchschnittlichen Ausstattung an Gesundheitseinrichtungen, der zentraleuropäischen Lage, einer ausgezeichneten Verkehrsanbindung sowie einer internationalen Ausrichtung als UN-Stadt über beste Voraussetzungen, Patienten aus dem In- und Ausland für eine medizinische Behandlung zu gewinnen. Um zukünftige potenzielle ausländische Patienten für eine Behandlung in den Bonner Kliniken zu gewinnen, ist es notwendig, das hervorragende medizinische Leistungsangebot weltweit zu kommunizieren. Ergebnisse vorangegangener Projekte zeigen, dass primär das Internet als Kommunikationsmittel zur Gewinnung von Informationen über medizinische Leistungen im Ausland von Patienten genutzt wird. Im Praxisprojekt wurde ein Internetauftritt für den Gesundheitsstandort Bonn/Rhein-Sieg entwickelt, der Image prägend die medizinischen Kompetenzen und infrastrukturellen Vorteile der Region Bonn/Rhein-Sieg darstellt.
Die Umsetzung des erarbeiteten Konzeptes kann auf den Seiten der Bonn Medical Partners angesehen werden.
Hier können Sie den Inhalt der Studie einsehen.
Veröffentlichung der Ergebnisse des Webseiten-Tests: Juszczak, J.; Atai, S.: Die deutschen Kliniken vernachlässigen das Internet, in: f&w, 22. Jg. (2005), Nr. 3, S. 290 - 294
Praxisprojekt zum Thema "Patienten aus dem Ausland" im Wintersemester 2003/2004
Die Internationalisierung macht auch vor dem Gesundheitswesen nicht Halt: Immer mehr deutsche Kliniken entdecken die Marktnische "Patienten aus dem Ausland". Studierende der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg untersuchten in einer empirischen Studie, inwiefern deutsche Kliniken auf Patienten aus dem Ausland vorbereitet sind, über welche Erfahrungen sie bereits verfügen und welche Marketinganstrengungen sie unternehmen, um potenzielle Patientengruppen oder Multiplikatoren zu erreichen.
Inhaltliche Schwerpunkte der Befragung:
Des Weiteren bewerteten die Studierenden die Internetseiten von etwa 100 Kliniken und Klinikkonzernen im Hinblick auf ihre Eignung zur Akquisition von internationalen Patienten.
Hier können Sie den Inhalt der Studie einsehen.
Veröffentlichung der zentralen Ergebnisse: Juszczak, J.; Zangerle, N.: Patienten aus dem Ausland - Attraktives Geschäftsfeld für Krankenhäuser, in: Deutsches Ärzteblatt, 101. Jg. (2004), Nr. 17, S. A1148 - A1151 Download Artikel
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